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Ich behandle das ambulante, nicht-stationäre HNO-Spektrum:
Erkrankung: Ohrschmalzpfropf, Gehörgangs-, Radikalhöhlen-, Trommelfell-, Mittelohr-Erkrankungen, Belüftungsstörungen der Eustachi'schen Tuben, Liegende Paukenröhrchen, Trommelfellriss, Chronische Mittelohrentzündung bis zum Cholesteatom, Gesichtsnervenlähmung, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Tinnitus (Pfeifen, Rauschen, Brummen, Vibrieren, Ticken, etc.), Hyperacusis (Geräuschüberempfindlichkeit), Gutartiger Lagerungsschwindel (BPPV), Entzündungen des Labyrinth- und Gleichgewichtssystems mit Schwindel, Taucherkrankungen, Akustikusneurinom Diagnostik: Anamneseerhebung, Ohrmikroskopie mit dem Stereo-OP-Mikroskop, Druck-und Dichtigkeitsmessung von Mittelohr und Trommelfell, Stapediusreflexaudiometrie zur Beurteilung von Trommelfell-, Mittelohr-, Innenohr-, Hörnerven-, Stammhirn- und Gesichtsnervenfunktion, (Hoch-)Tonaudiometrie in 1-dB-Schritten und bis 16kHz, Sprachhörtest mit deutscher DIN-(45626)Test-CD, Hirnstammaudiometrie (BERA), Videonystagmografie, Kalorische (Spülung) Prüfung der Gleichgewichtssensoren im Ohr, Nystagmus-Funktionsprüfungen mit der Leuchtbrille Therapie: Gehörgangsentzündungen behandeln, Gehörgangspolypen entfernen, Radikalhöhlen säubern, Trommelfellschienung bei Trommelfellrissen, Paracentese und Paukenröhrchen bei Erwachsenen (legen und entfernen), Hörgeräteverordnung, Infusionstherapie, Cortisontherapie nach Stennert, Meine "Spezialität": Im Jahr 2004 habe ich eine neue, einfach und pragmatisch auf alle Arten des gutartigen Lagerungsschwindels ("BPPV", "verrutschte Kristalle im Innenohr") anwendbare Therapie aus bekannten Therapieansätzen (Sémont, Epley, "Barbecue") heraus konzipiert und weiterentwickelt. Ich persönlich nenne meine Therapie "ChillingCat - Repositionsmanöver" in Anlehnung an das Verhalten meiner Katze, wenn sie chillt (sich entspannt). Die Therapie benötigt 10-15 Minuten und führt direkt danach zu Beschwerdefreiheit und kann mit einem dann negativen Dix-Hallpike-Test nachgewiesen werden: Meine Erfolgsrate aktuell: 741) von 74 = 100%. Dadurch, dass schnelle Bewegungen im Gegensatz zum Epley-Manöver vermieden werden, kommt es dabei nicht zu heftigen Schwindelattacken. Nebenwirkungen sind, wie bei allen Repositionsmanövern, selten ein Abrutschen weiterer Statolithen von der Macula mit dem Gefühl von diffusem Schwindel und "Auf-Wolken-Gehen" wegen des dadurch einseitig dejustierten Lagesinns, das selten länger als 24 Stunden anhält. Außerdem kann, da ja der Auslöser des Schwindels auch hier abrupt wegfällt, kurzzeitig ein "Landgang-Effekt" auftreten, der dem "Schwanken des festen Bodens" entspricht, den Seeleute beim Verlassen des schwankenden Schiffes beim Landgang erleben. Es ist ein Symptom des Umlernens der Gleichgewichtswahrnehmung. Insgesamt liegt mein Schwerpunkt bei der Audiologie und Otoneurologie, nicht zuletzt dank meines Doktorvaters, Prof. (emerit.) Dr. Manfred Hülse, Universitäts-HNO-Klinikum Mannheim (Uni Heidelberg).
Erkrankung: Entzündliche und allergische Nasenerkrankungen, Nasenbelüftungsstörungen, Nasennebenhöhlenerkrankungen, Nasenpolypen, Geruchssinn-Beeinträchtigungen Diagnostik: Anamneseerhebung, Stereo-Untersuchungsmikroskop, Endoskopie der Nasenhaupthöhlen und der Nasennebenhöhlen (30° und 70° Endoskop)). (Hinweis: Aufgrund der Röntgenmöglichkeiten ist auf Teneriffa eine konventionelle Röntgenaufnahme im Schädelbereich eher sinnlos. Ich bevorzuge daher Computer- (CT) oder Kernspintomografie (NMR) und befunde die Bilder selbst nach) Therapie: Lokale und systemische Abschwellende Maßnahmen, Entzündungsbehandlung, Nasenpolypen-Kappen, Elektrisches Veröden von Blutungen (der vorderen Abschnitte bis hin zur hintersten Nasenmuschel-"Axel" der mittleren Muschel in ca. 5-6cm Tiefe mit endokopischer Unterstützung, ambulant in Lokalanästhesie), Einbringen von Medikamenten
Erkrankung: Entzündungen im Mund und Rachen, Aphthen, Mandelentzündung, Mandelabszess, Speisepfröpfe in den Mandeln, Vergrößerte Gaumen- und Rachenmandeln (Kinder: sog. "Polypen") mit Belüftungsstörung der Mittelohren, Seitenstrangangina, Zungengrundmandelentzündung, Blutungen, Fischgräte, Schnarchen, Speichelsteine, Schwellung der Speicheldrüsen mit Entzündung, Zungenkrebs, Krebs der Mandel, HWS-bedingte Stimm- und Schluckstörungen, "Globus Hystericus" Diagnostik: Anamneseerhebung, Stereo-Untersuchungsmikroskop, Endoskopie. (Hinweis: Aufgrund der Arbeitsweise des Labors auf Teneriffa sind Abstriche und Schnelluntersuchungen leider nicht sinnvoll / machbar) Therapie: Entzündungsbehandlung lokal und systemisch, Mandelabszess-Eröffnung, Absaugen der Mandeln, Verlaufskontrolle nach Rachen-OPs und Paukenröhrchen, Speichelsteinentfernung und Speichelgangschlitzung, Krebsdiagnostik (Biopsie, Tumormarker (SCC))
Erkrankung: Heiserkeit bis Stimmlosigkeit, funktionelle Stimmstörungen (Kinder und Erwachsene), Stimmbandlähmung, Stimmbandschwellung, Stimmbandpolypen, Kehlkopfkrebs, Refluxerkrankung (Magensaftspritzer im Kehlkopf) mit chronischer Heiserkeit etc., Fischgräte, Diagnostik: Anamneseerhebung, Endoskopie (70° und 90°Lupe) Therapie: Sprechkanülen-(Provox©-II oder Phonax©)-Wechsel
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1) Ich hatte zeitweise einen einzigen "failure" in meiner speziellen Therapie des BPPV dokumentiert. Inzwischen (Nov. 2010) kam der Patient, den ich damals noch einmal einbestellt hatte, um nach der scheinbar erfolglosen Therapie eine zweite Sitzung durchzuführen und der dann nicht mehr erschienen war, erneut zu mir und gab an, dass sein BPPV damals bereits am übernächsten Tag verschwunden war und er sich deshalb nicht mehr gemeldet hatte. Kritische Stellungnahme: Möglicherweise hatte ein "Avalanche"-Effekt bei der Durchführung meines Manövers auch noch Statolithen von der Macula gefegt und so zeitweise einen Therapiemisserfolg vorgetäuscht. Also: Bisher 100% Erfolgsrate bezogen auf die Kernerkrankung. |

